Veranstaltungen der Gedenkstätte Berliner Mauer

19.01. 2020, 15:00 Führung: Die Bernauer Straße nach dem Mauerbau

Die Bernauer Straße war einer der Kristallisationspunkte der deutschen Teilung. Hier kann die Bandbreite der Folgen des Mauerbaus exemplarisch aufgezeigt werden: Die Zerstörung von Stadtraum und Lebenswegen, die Trennung von Familienangehörigen und Freunden sowie die Versuche, die Mauer zu überwinden.

Dauer:
1 Stunde
Kosten:
3,50 €, ermäßigt 2,50 € pro Person, Schüler/innen kostenfrei
Termine:
Jeden Sonntag um 15:00 Uhr außer wenn folgende Führungen stattfinden: "1961|1989. Die Berliner Mauer", "Geisterbahnhöfe im geteilten Berlin", "Die Bernauer Straße nach dem Mauerbau in Leichter Sprache" und "Die Bernauer Straße nach dem Mauerbau - Tastführung".
Anmeldung nicht erforderlich.
Treffpunkt:
Besucherzentrum, Bernauer Str. 119, 13355 Berlin


Foto: Stiftung Berliner Mauer/ J. Hohmuth

22.01. 2020, 18:00 Mediales Erbe Das Nachleben der DDR in Presse und Fernsehen

Ringvorlesung mit Mandy Tröger / Peter Ulrich Weiß (München / Potsdam)

Vor 30 Jahren wurden die kommunistischen Diktaturen in Mittel- und Osteuropa überwunden. Seitdem steht die Chiffre »1989« für das Wunder der friedlichen Revolution und das Versprechen demokratischer Freiheiten. Tatsächlich hat der revolutionäre Aufbruch zwar umfassende politische und gesellschaftliche Umwälzungen bewirkt. Doch langfristig wurden damit in den Ländern des ehemaligen »Ostblocks« auch Entwicklungen angestoßen und Bewegungen mobilisiert, die die Werte und erkämpften Rechte von damals heute wieder in Frage stellen. Dabei schrecken ihre Vertreter nicht davor zurück, für ihre Anliegen auch mit einstigem Revolutions-Vokabular zu werben. Das Jubiläum bietet die Chance einer doppelten Neuvermessung. Die Ringvorlesung diskutiert erstens »1989« als Teil einer »langen Wende« von der geteilten Welt zum geeinten Europa und zweitens als Referenzpunkt gesellschaftlicher Krisenentwicklungen der Gegenwart. Damit eröffnet die Vortragsreihe neue Perspektiven auf das »Erbe von 1989« und eine Standortbestimmung sowohl der Berliner Republik als auch des heutigen Europas.

Ort:Gedenkstätte Berliner Mauer | Besucherzentrum, Bernauer Straße 119, 13355 Berlin

Eintritt frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich

[i]Die Vortragsreihe wird vom Lehrstuhl für Neueste und Zeitgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin und dem ZZF zusammen mit der Stiftung Berliner Mauer und in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur veranstaltet. [/i] Die einzelnen Veranstaltungen der Ringvorlesung werden unter anderem auf in Ton und Bild dokumentiert.

26.01. 2020, 00:00 Führung: Die Bernauer Straße nach dem Mauerbau

Die Bernauer Straße war einer der Kristallisationspunkte der deutschen Teilung. Hier kann die Bandbreite der Folgen des Mauerbaus exemplarisch aufgezeigt werden: Die Zerstörung von Stadtraum und Lebenswegen, die Trennung von Familienangehörigen und Freunden sowie die Versuche, die Mauer zu überwinden.

Dauer:
1 Stunde
Kosten:
3,50 €, ermäßigt 2,50 € pro Person, Schüler/innen kostenfrei
Termine:
Jeden Sonntag um 15:00 Uhr außer wenn folgende Führungen stattfinden: "1961|1989. Die Berliner Mauer", "Geisterbahnhöfe im geteilten Berlin", "Die Bernauer Straße nach dem Mauerbau in Leichter Sprache" und "Die Bernauer Straße nach dem Mauerbau - Tastführung".
Anmeldung nicht erforderlich.
Treffpunkt:
Besucherzentrum, Bernauer Str. 119, 13355 Berlin


Foto: Stiftung Berliner Mauer/ J. Hohmuth

29.01. 2020, 18:00 Sozialismus am Ende? Metamorphosen der deutschen Linke nach 1989

Ringvorlesung mit Peter Brandt (Hagen)

Vor 30 Jahren wurden die kommunistischen Diktaturen in Mittel- und Osteuropa überwunden. Seitdem steht die Chiffre »1989« für das Wunder der friedlichen Revolution und das Versprechen demokratischer Freiheiten. Tatsächlich hat der revolutionäre Aufbruch zwar umfassende politische und gesellschaftliche Umwälzungen bewirkt. Doch langfristig wurden damit in den Ländern des ehemaligen »Ostblocks« auch Entwicklungen angestoßen und Bewegungen mobilisiert, die die Werte und erkämpften Rechte von damals heute wieder in Frage stellen. Dabei schrecken ihre Vertreter nicht davor zurück, für ihre Anliegen auch mit einstigem Revolutions-Vokabular zu werben. Das Jubiläum bietet die Chance einer doppelten Neuvermessung. Die Ringvorlesung diskutiert erstens »1989« als Teil einer »langen Wende« von der geteilten Welt zum geeinten Europa und zweitens als Referenzpunkt gesellschaftlicher Krisenentwicklungen der Gegenwart. Damit eröffnet die Vortragsreihe neue Perspektiven auf das »Erbe von 1989« und eine Standortbestimmung sowohl der Berliner Republik als auch des heutigen Europas.

Ort:Humboldt-Universität | Hausvogteiplatz 5-7, Saal 007, 10117 Berlin

Eintritt frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich

[i]Die Vortragsreihe wird vom Lehrstuhl für Neueste und Zeitgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin und dem ZZF zusammen mit der Stiftung Berliner Mauer und in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur veranstaltet. [/i] Die einzelnen Veranstaltungen der Ringvorlesung werden unter anderem auf in Ton und Bild dokumentiert.

30.01. 2020, 18:00 Labor 89: Intersektionale Bewegungsgeschichte*n aus West und Ost

2019 jährte sich der Mauerfall zum 30. Mal. Im Oktober 2020 werden 30 Jahre deutsch-deutsche Vereinigung begangen. Solche Jahrestage geben Anlass, die kollektive Erinnerung neu zu sortieren und Werte neu zu verhandeln. Ein Ziel dabei ist, die Erinnerung an die Umbruchsjahre 1989/90 zu öffnen und mehr als nur die Mehrheitsgesellschaft in den Blick zu rücken.

Der Interviewband „Labor 89“ tut dies in einer intersektionalen Perspektive: Vorgestellt werden Erfahrungen von Frauen*, die rassismus- und diskriminierungserfahren sind. Insgesamt acht Zeitzeug*innen, die sich als Schwarz und/oder Person of Color (BPoC) positionieren, erzählen von ihren Kämpfen für Gleichberechtigung und Selbstbestimmung. Sie loten die Möglichkeiten politischer Teilhabe aus und füllen die Zeit von Mitte der 1980er bis Mitte der 1990er Jahre mit ihrer*n Geschichte*n. Zwei der Porträtierten kommen mit den Macher*innen der Publikation ins Gespräch und schildern die Bedeutung der Maueröffnung in der kollektiven Erinnerung von BPoC-Bewegungen.

PROGRAMM:

Begrüßung: Dr. Sarah Bornhorst, Zeitzeugenarbeit/Oral History, Stiftung Berliner Mauer Podiumsgespräch mit Nuran Ayten, Prozessbegleiterin und Bildungsreferentin Sunju Choi, Autorin und Filmemacherin Nicola Lauré al-Samarai, Geschichts- und Kulturwissenschaftlerin, Autorin Peggy Piesche, Literatur- und Kulturwissenschaftlerin, Aktivistin und Autorin

Im Anschluss hat das Publikum die Möglichkeit, mit weiteren Zeitzeug*innen ins Gespräch zu kommen, die für das Projekt interviewt wurden.

Peggy Piesche (Hg.): Labor 89: Intersektionale Bewegungsgeschichte*n aus West und Ost, Yılmaz-Günay 2020, ISBN: 978-3-9817227-7-3 Softcover, 114 Seiten, 15€

Ort: Gedenkstätte Berliner Mauer | Besucherzentrum, Bernauer Straße 119, 13355 Berlin

Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich

Die Diskussion wird in Deutsche Gebärdensprache übersetzt.

05.02. 2020, 18:00 Zwischen Ethnos und Demos: Territorialität, kulturelle Grenzen und politische Zugehörigkeit in Ostmittel- und Südosteuropa seit 1989

Ringvorlesung mit Nenad Stefanov (Berlin)

Vor 30 Jahren wurden die kommunistischen Diktaturen in Mittel- und Osteuropa überwunden. Seitdem steht die Chiffre »1989« für das Wunder der friedlichen Revolution und das Versprechen demokratischer Freiheiten. Tatsächlich hat der revolutionäre Aufbruch zwar umfassende politische und gesellschaftliche Umwälzungen bewirkt. Doch langfristig wurden damit in den Ländern des ehemaligen »Ostblocks« auch Entwicklungen angestoßen und Bewegungen mobilisiert, die die Werte und erkämpften Rechte von damals heute wieder in Frage stellen. Dabei schrecken ihre Vertreter nicht davor zurück, für ihre Anliegen auch mit einstigem Revolutions-Vokabular zu werben. Das Jubiläum bietet die Chance einer doppelten Neuvermessung. Die Ringvorlesung diskutiert erstens »1989« als Teil einer »langen Wende« von der geteilten Welt zum geeinten Europa und zweitens als Referenzpunkt gesellschaftlicher Krisenentwicklungen der Gegenwart. Damit eröffnet die Vortragsreihe neue Perspektiven auf das »Erbe von 1989« und eine Standortbestimmung sowohl der Berliner Republik als auch des heutigen Europas.

Ort:Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur | Kronenstraße 5, 10117 Berlin

Eintritt frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich

[i]Die Vortragsreihe wird vom Lehrstuhl für Neueste und Zeitgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin und dem ZZF zusammen mit der Stiftung Berliner Mauer und in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur veranstaltet. [/i] Die einzelnen Veranstaltungen der Ringvorlesung werden unter anderem auf in Ton und Bild dokumentiert.

12.02. 2020, 18:00 Aufarbeitung und Wissenschaft zwischen Kooperation und Konflikt

Ringvorlesung mit Anna Kaminsky / Christina Morina / Gerhard Sälter (Berlin/Jena/Berlin)

Vor 30 Jahren wurden die kommunistischen Diktaturen in Mittel- und Osteuropa überwunden. Seitdem steht die Chiffre »1989« für das Wunder der friedlichen Revolution und das Versprechen demokratischer Freiheiten. Tatsächlich hat der revolutionäre Aufbruch zwar umfassende politische und gesellschaftliche Umwälzungen bewirkt. Doch langfristig wurden damit in den Ländern des ehemaligen »Ostblocks« auch Entwicklungen angestoßen und Bewegungen mobilisiert, die die Werte und erkämpften Rechte von damals heute wieder in Frage stellen. Dabei schrecken ihre Vertreter nicht davor zurück, für ihre Anliegen auch mit einstigem Revolutions-Vokabular zu werben. Das Jubiläum bietet die Chance einer doppelten Neuvermessung. Die Ringvorlesung diskutiert erstens »1989« als Teil einer »langen Wende« von der geteilten Welt zum geeinten Europa und zweitens als Referenzpunkt gesellschaftlicher Krisenentwicklungen der Gegenwart. Damit eröffnet die Vortragsreihe neue Perspektiven auf das »Erbe von 1989« und eine Standortbestimmung sowohl der Berliner Republik als auch des heutigen Europas.

Ort: Ort: Gedenkstätte Berliner Mauer | Besucherzentrum, Bernauer Straße 119, 13355 Berlin

Eintritt frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich

[i]Die Vortragsreihe wird vom Lehrstuhl für Neueste und Zeitgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin und dem ZZF zusammen mit der Stiftung Berliner Mauer und in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur veranstaltet. [/i] Die einzelnen Veranstaltungen der Ringvorlesung werden unter anderem auf in Ton und Bild dokumentiert.